Hintergründe der Necrons
Aus Warhammer Kompendium
Inhaltsübersicht
- Hintergründe der Necrons
- Vorteile und Nachteile der Necrons
- Einheiten
- Ausrüstung
- Taktiken der Necron Armee
- Beispielarmeelisten
- Einkaufsführer
Die Necron'tyr
Die Necrons (oder auch Necrontyr) waren ein Volk welches unter relativ schlimmen Bedingungen leben musste, während die Völker der Alten gediehen und scheinbar in Frieden und Glück leben durften. Der Keil der Eifersucht der daraus resultierte bohrte sich immer weiter in die Herzen der Necrontyr, bis sie schließlich bereit waren, alles dafür zutun um so zu sein wie ihre verhassten Nachbarn. Eines der Hauptärgernisse für die Necrontyr war die Tatsache, dass sie selbst nur wenige Jahrzehnte lebten, während die anderen Völker eine um ein vielfaches höher Lebensdauer hatten.
Schließlich weckten die Necrontyr die C’Tan – mächtige und böse Sternengötter – aus ihrem Schlaf. Im Gegenzug für ihre ewige Knechtschaft erhielten die Necrontyr von ihren neuen Herren den Status der Unsterblichkeit, indem sie ihre sterblichen Hüllen gegen mechanische Körper tauschten.
Das Leben des Ibrahim von Lützow
Ibrahim war ein gelehrter an der berühmten Universität von Mariana IV, einem Planeten im Mariana-System im Segmentum Solar. Er studierte und lehrte von je her die mechanischen und wissenschaftlichen Wunder der imperialen Zivilisation. Als im 41. Jahrtausend fünf Xeno-Schiffe unbekannter Herkunft die Abwehrstationen des Mars überwunden hatten und auf dem Planeten gelandet waren, war es Ibrahim, welcher vom Adeptus Mechanicus beauftragt wurde, an der Untersuchung der Schiffe teilzunehmen, denn er war schon lange ein stolzes Mitglied der besagten Organisation.
Als er auf dem Mars eintraf wurde ihm vom Adeptus Mechanicus umgehend die Leitung einer der ersten Expeditionen zur Absturzstelle übergeben. Gutgläubig und voller Tatendrang begab er sich mit seiner Crew zu dem Punkt, an welchem man die Raumschiffe vermutete.
Die Absturzstelle war nicht viel mehr als Chaos. Überall lagen Trümmer rum und an verschiedenen Stellen explodierten in unregelmäßigen Abständen Energiezellen und andere hochexplosive Teile. Nichtsdestotrotz befahl Ibrahim seinen Leuten die Absturzstelle zu sichern und die Schiffe zu untersuchen. Ihm war schon bei der Ankunft aufgefallen, dass es hier nur Schrott gab – aber keine einzige Leiche konnte ausgemacht werden.
Unweit von der Absturzstelle befand sich ein Höhlenkomplex welchen sich der alte Mann einmal näher anschauen wollte, er sagte seinen Männern bescheid und begab sich in die Höhlen. Soweit waren die Höhlen auch nicht weiter ungewöhnlich, sie waren staubig, bedeckt mit rotem Sand und die Atomsphäre war einwenig stickiger als Außerhalb des Komplexes. Das was merkwürdig erschien, war eine Art Symbol an einer der Wände, es sah aus wie eines der Symbole der Lumsar – ein außerirdisches Volk welches schon vor langer Zeit durch die Menschen vernichtet wurde.
Erstaunt über diesen Fund eilte Ibrahim zurück zu seiner Crew, aber keiner der Männer war mehr dort. Er konnte keine Fußspuren ausmachen welche weg von der Absturzstelle führten und er konnte keine menschlichen Signale empfangen. „Das kann doch nicht sein? Ich war doch nur zehn Minuten weg.“, dachte er verwundert. Ruckartig drehte er sich um, um sich mit dem Hauptquartier in Verbindung zu setzen. Aber das was er hinter sich sah verschlug ihm glatt den Atem. Eine Gestalt deren Haut aus flüssigem Metall zu bestehen schien schaute ihn mit Augen an, welche Äonen von Dunkelheit und Tod ausstrahlten.
"Sei willkommen mein junger Freund, so wie ich auch die deinen willkommen geheißen habe. Fürchte dich nicht, denn ich bin kein Feind. Ich bin viel mehr als das. Jene die glauben, dass ihr das seid, was einst über das Sternenreich herrschen wird, verleugnen meine Existenz. Aber dies ist nicht weiter tragisch, denn ich bin die Referenz aller Entscheidungen. Folge mir, ich werde es dir näher erklären."