Imperium:Eliteeinheiten
Aus Warhammer Kompendium
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Bewertungssystem
- (++) Uneingeschränkt einsetzbar, ein "must have"
- (+) Meistens einsetzbar und eigentlich fast immer eine gute Wahl.
- (0) Durchaus einsetzbar, allerdings nur bedingt.
- (-) Sollte nur gezielt eingesetzt werden, also in Armeen welche ein bestimmtes Schema verfolgen.
- (--) So gut wie gar nicht einsetzbar, es sei denn, man ist ein harter Fun-Spieler.
Ritter des Inneren Zirkels -
Die Ritter des Inneren Zirkels waren in der siebten schon wenig geliebt und schneiden in der achten auch nicht besser ab. Gegenüber den gewöhnlichen Ordensrittern verfügen sie über +1S, dafür zählen sie nicht gegen das Minimum an Kerneinheiten. Auch sie können sich nicht gut mit größeren Einheiten anlegen und machen insgesamt zu wenig Schaden. Wenn sie eingesetzt werden sollen, wäre ein Siggi zur Unterstützung immer eine sinnvolle Option. Evtl kann man mal kleinere Trupps mit den Zweihandhämmern testen, aber das mehr an Schaden dürfte die verschlechterte Rüstung kaum aufwiegen, dafür hat die Einheit zu wenig Attacken.
Bihandkämpfer 0
Die Bihandkämpfer sind neben den Flagellanten die besten Nahkämpfer in der Infanterie. Im Gegensatz zu den Flagellanten verfügen sie aber über KG4 und eine 4+ Rüstung, so dass deutlich weniger Modelle sterben. Dafür ist der Schadensoutput aufgrund der halben Attackenzahl im ersten Glied deutlich kleiner in der ersten Runde. Das wird allerdings dadurch ausgeglichen, dass sie in jeder Kampfrunde S5 haben, allerdings auch ASL. Ein weiteres großes Plus im Vergleich zu den Flaggis ist, dass sie keine Beschränkung auf maximal 30 Modelle haben und somit auch große Horden möglich sind die einige Verluste wegstecken können. Die Unnachgiebigkeit ist in Verbindung mit dem AST und General ebenfalls sehr stabil, wenn auch nicht zu 100% verlässlich.
Pistoliere --
Die Pistoliere sind die Einheit, die im neuen Buch am meisten verloren hat. Zuallererst ist die Pistolenregel deutlich schlechter geworden. Früher hatte man 8" ohne Abzug, jetzt 6". Das heißt, man muss für die selbe Effizienz deutlich näher dran. Zusätzlich ist die Regel der leichten Kavallerie verloren gegangen, dass man 360° Sicht beim schießen hat. Dadurch, dass man gegen den Moralwert für Marschieren testen darf ist auch die Verlangsamung nicht mehr so gegeben wie früher. Im Nahkampf sieht die Einheit schlecht aus wie eh und jeh mit KG3 und I3, allerdings hat sie nun nicht mal mehr die Möglichkeit durch zuerst zuschlagen im Angriff den Gegner klein genug zu hauen. Während man früher einen Angriff auf 5 Harpien immer mal angehen konnte, ist dies heute ein sicherer Verlust der Einheit. Dazu kommt noch das selbe Problem wie der Musketen und Armbrüste, die Zahl der Lohnenswerten Zieleinheiten ist deutlich reduziert worden. Die Pistoliere sehe ich mittlerweile als schlechteste Auswahl des Armeebuchs an.
Schützenreiter +
So sehr die Pistoliere verloren haben, so sehr haben die Schützenreiter gewonnen. Die Vorhutbewegung erlaubt es sie direkt in Stellung zu bringen und auch bei eigenem ersten Zug schon feuern zu dürfen. Gleichzeitig konzentrieren sie auf wenig Raum viel Feuerkraft, die schonmal weh tut wenn man sie angehen muss. Der Champ mit HLLB ist mit BF5 auch ein recht verlässlicher Kandidat, um auf gegnerische Chars oder Champs zu snipern, insbesondere der AST sei hier ans Herz gelegt. Auf lange Reichweite mit Snipern trifft er immer noch auf die 4+, ein Technikus oder Musketenchamp schafft es nur auf die 5+.
Kanone ++
War die Kanone früher schon die stärkste Auswahl der Elitesektion hat sie nochmal einen zusätzlichen Schub bekommen. Ihre Effizienz gegenüber monströsen Einheiten hat ein wenig gelitten, da die Kugel stecken bleiben kann. Dafür ist die Effizienz gegenüber berittenen Monstern wie Stegadons oder Drachen aller Art gestiegen, da sie dort mittlerweile alle Modelle trifft und somit garantiert auch das Monster. Die Kanone ist eine Pflichtauswahl und findet gegen quasi jeden Gegner Ziele, auf die es sich lohnt zu schießen.
Mörser ++
War der Mörser früher eine sehr belächelte Einheit hat er durch die 8. Edition deutlich an Wert dazu gewonnen. Das kommt vor allem dadurch, dass deutlich mehr Infanterie mit höchstens leichter Rüstung unterwegs ist und das Treffen auf 4+ für Touched Modelle abgeschafft wurde. Ein Volltreffer auf 20mm Bases trifft zu knapp 1/3 jedes Modell einer 5*7 großen Einheit. Damit stellt der Mörser die vermutlich effizienteste Methode zur Bekämpfung großer Infanterieblöcke da. Gleichzeitig benutzt er die Steinschleuderfehlfunktionstabelle, die ein wenig freundlicher ist als die für Schwarzpulverwaffen.