Oger: Helden
Aus Warhammer Kompendium
- Bewertungssystem für Einheiten und Ausrüstung
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Uneingeschränkt einsetzbar.
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Meistens einsetzbar und eigentlich fast immer eine gute Wahl.
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Eine Wahl die man in betracht ziehen kann, aber nicht heraus sticht
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Meist stehen bessere Alternativen zur Verfügung
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Vollkommen unsinnig
Brecher
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Unter 2000 Punkten ist er eine Pflichtauswahl, weil man einen General benötigt, aber ab 2000 Punkten wird das Modell zu einer relativ ineffizienten Auswahl. Er bietet einige Attacken mit gutem Kampfgeschick und einer hohen Stärke, das wars dann aber auch schon, für seine Punkte bekommt man schon eine Einheit Eisenwänste, die spieltechnisch wesentlich mehr bringt. Billig ist ein Brecher auch nicht gerade. Was einen Brecher trotzdem zu einer wertvollen Ergänzung für jede Ogerarmee macht ist die mögliche Aufwertung zum Armeestandartenträger, ganz ehrlich: ich würde (so gut wie) nie ohne AST aus dem Haus gehen, er gibt einem die nötige Sicherheit, dass die eigenen Einheiten nicht bei jedem knapp verlorenem Nahkampf fliehen, sprich man kann auch in etwas riskantere Nahkämpfe gehen. Hält man Armeestandarte und Generalsmoralwert zusammen, wir die Armee wesentlich stabiler. Um den AST ähnlich gut kämpfen zu lassen wie einen normalen Brecher bietet sich das Schwert der Macht für ihn an, ein bisschen übertrieben wäre vielleicht noch der grosse Name "Riesenbrecher" dazu, so kommt man auf Stärke 7, was zwar gut ist, aber in der Regel Overkill. Legt man nicht so viel Wert auf die Kampfkraft des ASTs, sondern mehr auf den Wiederholungswurf, könnte man die Mastodonrüstung in Erwägung ziehen, wie gesagt schlägt er dann aber nicht mehr so mächtig zu und wir noch ein bisschen teurer. Im Gegensatz zu anderen Armeestandartenträgern kann der AST auch ordentlich einstecken.
Fleischer
Mit zwei Fleischern kann man in Spielen normaler Grösse (also 2000 bis 2999 Punkte) schon ordentlich Druck aufbauen, auf die einzelnen Sprüche und ihre Anwendungsgebiete werde ich im Kapitel "Wanstmagie" noch näher eingehen, hier nur soviel: aufgrund der niedrigen Komplexität der Sprüche kann man relativ viele Sprüche rausbringen, allerdings kann man sich nicht darauf verlassen, dass man im richtigen Moment einen für den Nahkampf wichtigen Spruch durchbringt. Zur Unterstützung der Magie bietet sich der Knallstab an, für den es in der Regel immer ein lohnendes Ziel in der gegnerischen Armee gibt. Im Gegensatz zu vielen anderen Zauberern sind Fleischer im Nahkampf nicht automatisch verloren, dank des hohen Widerstands und des Faktums, dass man nie durch Angst und Überzahl wegläuft (ausser gegen Entsetzen-Verursacher), braucht man kaum Angst vor leichten Einheiten wie Harpyen oder Tunnelteams zu haben (auch aufgrund der Immunität gegen Gift), selbst gegen Gargoyles und Chaosbruten kann man durchaus mal einen Nahkampf riskieren, für alle Fälle wäre es hier aber ratsam, zumindest den Generalsmoralwert zur Verfügung zu haben, einen Nahkampf, den man um 1 verliert, ist für einen Fleischer schon recht gefährlich... Hat man Generalsmoralwert und Armeestandarte im Umkreis, kann man aus der Not auch eine Tugend machen und Gegner mit Fleischern binden, bis Unterstützung da ist. Ein Fleischer ist meist kaum mehr als ein Caddy, zwei Fleischer machen schon ordentlich Druck, drei Fleischer sicher noch mehr, allerdings ist der Benefit gegenüber zwei Fleischern relativ gering, man erhält faktisch nur zwei Energiewürfel mehr und die Möglichkeit, die Sprüche jeweils nocheinmal zu sprechen... naja... Ein gutes Argument wäre die gesteigerte Magieabwehr, allerdings rate ich davon ab, die Armee derart zu spezialisieren, zwei Fleischer tuns normalerweise, mit mehr rutscht man schnell mal ins Stein-Papier-Schere-Dilemma.
Jäger
Im Vergleich mit einem Brecher schneidet der Jäger nicht schlecht ab, sein Profil ist etwas besser, er hat seine Harpune, die Option auf Säbelzähne und ist nicht viel teurer, allerdings ist schon ein normaler Brecher keine besonders gute Wahl, der Jäger hat dazu noch einige Nachteile, die gegen ihn sprechen: das dramatischste Problem ist, dass sich der Jäger keiner Einheit anschliessen darf (ausser seinen Säbelzähnen), damit ist er eine Zielscheibe für Beschuss und Magie, als Kompensation bietet sich hier die Mastodonrüstung an, allerdings wird der Jäger so zu einer schweineteuren Speerschleuder, die nur mässig schiesst. Generell kann man sagen, dass die Harpune nicht so übel ist, allerdings muss man auf der anderen Seite sehen, wieviele Punkte man investiert, um eine Quasi-Speerschleuder zu bekommen bzw wieviel Nahkampfpotenzial man vertut, wenn man stehenbleibt, um zu feuern. Die Sonderregeln der Säbelzähne lesen sich nicht übel, allerdings wird man kaum mal ein lohnendes Ziel bekommen bzw kommen die Säbelzähne erst gar nicht in Angriffsreichweite, wenn sich der Jäger nicht bewegt, um mit der Harpune zu schiessen. Zusammen mit der Schrottschleuder stellt der Jäger wohl die suboptimalste Auswahl der Ogerkönigreiche da, in Fun-Spielen kann man ihn aber ruhig nehmen, dort spielt Effizienz ja meist eine sehr untergeordnete Rolle und das Modell sieht toll aus.
