Oger: Kommandanten – Warhammer Kompendium

Oger: Kommandanten

Aus Warhammer Kompendium

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Bewertungssystem für Einheiten und Ausrüstung
  • Icon-plusplus.gif Uneingeschränkt einsetzbar.
  • Icon-plus.gif Meistens einsetzbar und eigentlich fast immer eine gute Wahl.
  • Icon-neutral.gif Eine Wahl die man in betracht ziehen kann, aber nicht heraus sticht
  • Icon-minus.gif Meist stehen bessere Alternativen zur Verfügung
  • Icon-minusminus.gif Vollkommen unsinnig

Fleischermeister Icon-neutral.gif

Ein Fleischermeister kann erst ab 3000 Punkten eingesetzt werden. Er liefert der Armee magischen Punch, außerdem umgeht er das "Problem", das normale Fleischer haben, nämlich dass sie nur höchstens 2W6 zum Sprechen ihrer Sprüche benutzen dürfen. Der Fleischermeister wird mit mehreren Würfeln auch mal ein Ergebnis erwürfeln, dass der Gegner keinesfall mit Würfeln bannen will. Soweit die Vorteile, die Nachteile sind, dass die Magielehre nicht der absolute Bringer ist und die Patzertabelle schonmal den Tag verderben kann, mehr Energiewürfel bedeutet auch eine höhere Wahrscheinlichkeit, einen Patzer zu würfeln. In der Regel reichen die normalen Fleischer, um die Armee etwas zu supporten, mehr gibt die Lehre ohnehin kaum her und oft ist man mit Kämpfercharakteren besser beraten, ich würde den Fleischermeister nur zur Abwechslung aufstellen, da man ihn in Spielen "normaler" Grösse nicht zu Gesicht bekommen kann. Nun gut, die meisten Spiele werden ohnehin mit weniger als 3000 Punkten gespielt, von daher wird man erst gar nicht vor die Wahl gestellt, entweder ein Tyrann oder gar kein Kommandant.

Tyrann Icon-plusplus.gif

Der Tyrann ist gut ausgerüstet definitiv das mächtigste Modell der Ogerarmee. Sein Profil ist so, wie man es sich von einem monströsen Kommandanten erwartet, er ist stark und zäh, außerdem besitzt er einen Moralwert von 9, was für eine ansonsten psychologisch eher schwache Armee ziemlich wichtig ist. Die magische Standardausrüstung besteht aus Fleischklopfer und Morssteinkette, dazu eventuell noch ein Gimmick wie Sturmläufer oder Hand voll Loorbeerkränze. Vor allem der Fleischklopfer macht ihn extrem gefährlich für viele Gegner, darunter, feindliche Charaktermodelle, grosse Ziele, Streitwagen und Einheiten mit mehreren Lebenspunkten pro Modell. Unabhängig davon, ob der Tyrann tatsächlich so ausgerüstet ist, wird jeder Gegner damit rechnen, deshalb ist der Angriffsradius des Tyrannen eine Art Todeszone für bestimmte Gegner und sie werden es sich zweimal überlegen, sie zu betreten. Oft ist der Tyrann das einzige Modell einer Ogerarmee, dass sich mit den starken Einzelmodellen anderer Armeen messen kann, was ihn beinahe unentbehrlich macht. Neben der Fleischklopfervariante gibt es natürlich auch noch andere Ausrüstungsoptionen, die dann aber eher spezialisierter Natur sind, der Fleischklopfer ist DIE Allround-Waffe, die man zur Verfügung hat, ich sage es deutlich: ich würde nie ohne ihn aus dem Haus gehen... Wie schon gesagt bringt der Tyrann neben seinem Nahkampfpotenzial auch moralische Stabilität, um mehr Truppen unterzubringen verzichten aber auch manche Spieler auf den Kommandanten und stellen einen Brecher als General auf... ist sicherlich eine Variante, die ihre Berechtigung hat, IMO macht man es sich so aber nur unnötig schwer, von daher würde ich dazu raten, den Tyrannen immer zu nehmen, wenn es geht. In Einheiten kann er sich vor Beschuss verstecken, hat der Gegner aber keinen oder kaum Beschuss, bietet es sich durchaus an, den Tyrannen alleine laufen zu lassen, so ist er flexibler. Eine Einheit, in die sich der Tyrann stellt, kann man fast pauschal schon als Breaker bezeichnen. Dinge, vor denen man ihn besser fernhält:

  • Kriegsmaschinen, die multiplen Schaden verursachen
  • Massenbeschuss (eventuell auch noch giftig)
  • Einheiten mit hohen passiven Boni, wenn er alleine rumläuft
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