Sturm der Space Marines – Warhammer Kompendium

Sturm der Space Marines

Aus Warhammer Kompendium

Wechseln zu: Navigation, Suche

Eine Space Marine Armee darf bis zu drei Sturmauswahlen enthalten.

Strumauswahlen bieten einerseits mobile Feuerkraft (Landspeeder, Bikes/Trikes) als auch Nahkampfspezialisten (Sturmtrupp, Expugnatorgarde). Sie sind alle hochmobil und haben ein gutes offensives Potenzial, sind aber, wenn man ihre Kosten in Betracht zieht, relativ zerbrechlich.

Inhaltsverzeichnis

Sturmtrupp

Sturmmarines sind im wesentlichen normale Marines mit Nahkampfbewaffnunf und Sprungmodulen. Sie sind somit mobiler, aber nicht mehr durch eventuelle Transportfahrzeuge geschützt. Da sie nicht punkten sollte man dafür sorgen, dass sie sich so schnell wie möglich dorthin begeben, wo sie hingehören, nämlich in den Nahkampf. Sie sind solide, aber keine überragenden Nahkämpfer und werden von den meisten richtigen Nahkampfspezialisten anderer Völker mühelos vernichtet. Dies ist aber nicht weiter schlimm, da man sie durch ihre mobilität schnell in den Nahkampf mit schwächeren Gegnern bringen kann und so eventuell wichtige Fernkampftruppen ausschaltet.

Eine Energiefaust beim Sergeant lohnt sich eigentlich sogut wie immer. Als Waffenoptionen stehen Flammenwerfer und Plasmapistolen zur Auswahl. Beide haben ihre Berechtigung, wobei der Flammenwerfer durch die zahlreichen Deckungswürfe doch meistens besser ist. Ein Trupp mit 2 Flammenwerfern kann jeglicher mittlerer bis leichter Infanterie von vergleichbaren Punktkosten gefährlich werden. Plasmawerfer eignen sich, um schwere Infanterie vor dem Angriff aufzuweichen - jedoch haben Sturmmarines bis auf den Sergeant wenig Möglichkeiten ihr im Nahkampf den Rest zu geben.

Zusätzlich besteht die Option, die Sprungmodule kostenlos gegen ein Transportfahrzeug zu tauschen. Diese Option wird sehr selten genutzt da sie meist doch eher eine Einschränkung der Beweglichkeit darstellt.


Expugnatorgarde

Diese Einheit ist im wesentlichen eine stärkere Version der Sturmmarines. Jeder Marine ist ein kampferprobter Veteran und kann mit einer großen Vielzahl an Waffen ausgerüstet werden. So kann er es mit der richtigen Bewaffnung mit jedem Gegner aufnehmen - wird aber schnell sehr teuer. Mit Sprungmodulen ausgerüstet erhält er die Option nach dem Schocken anzugreifen - sehr effektiv, wenn es klappt. Anderenfalls steht ein sehr teuer Trupp kurz vor den feindlichen Linien und wird zerschossen, denn sie halten nicht mehr aus als normale Marines. Sollte dennoch so eine Taktik angestrebt werden, sind Peilsender an verschiedenen Einheiten sehr empfehlenswert - aber Achtung: Durch eine ungünstige Übersetzung kommt es oft zu verwechslungen von Peilsendern (engl. locator beacon) und Teleport-Peilsendern (engl. teleport homer). Die Expugnatorgarde kann nur erstere Benutzen, letztere jedoch nicht.


Land Speeder Schwadron

Die Schwadron besteht aus einem bis drei Land Speeder, die alle unterschiedlich ausgerüstet werden können. Auch hier gibt es eine vielzahl an Waffenoptionen und Kombinationen, die den Bedürfnissen angepasst werden sollten. Land Speeder sind sehr leicht gepanzert und werden von den meisten Waffen leicht von Himmel geholt - das bleibt aber auch ihr einziger Nachteil. Kein anderes Fahrzeug der SM kann soviel mobile Feuerkraft aufbringen. Deswegen sollten sie entweder von vorherein als Köder und Opfertruppen betrachtet werden oder gut geschützt aus Entfernung agieren.

Beliebte Varianten sind der Panzerjäger mit (manchmal 2) Multimeltern und die Feuerbasis mit 2 schweren Boltern oder schweren Bolter und Typhoon-Raketenwerfer. Bei ersteren sollte man drauf achten dass sie schnell genug an feindliche Panzer kommen, jedoch ist damit zu rechnen dass sie danach zerstört werden. Bei letzteren sollte man darauf achten, dass sie ausserhalb der Reichweite feindlicher Waffen bleiben und von dort agieren, denn sie stellen Aufgrund ihrer Beschaffenheit immer lohnende Ziele da.

Land Speeder Storm

Dieser Landspeeder tauscht seinen zweiten Waffenslot gegen eine Transportkapazität von 5 Scouts aus. Er erhält wertvolle Sonderregeln, ist jedoch aber noch zerbrechlicher als die normale Version. Durch seine Infiltrationssonderregel und die Scoutbewegung ist es möglich, seine Ladung von 5 Scouts schon in der ersten Runde tief in die feindlichen Linien in den Nahkampf zu bringen. Damit können viele Fernkampfeinheiten schnell ausgeschaltet werden. Auch Fahrzeuge sind vor möglichen Melterbomben/Energiefäusten in den Scouttrupps nicht sicher. Des Weiteren stört er feindliche Schocktruppen, die in seiner nähre Herunterkommen wollen.

Bikes

Biketrupps sind im wesentlichen Marines auf Bikes, wie der Name schon vermuten lässt. Doch dadurch haben sie enorme Vorteile. Nicht nur dass sie dadurch viel schneller und mobiler sind, sie sind auch Widerstandsfähiger und haben mehr Feuerkraft. All das kostet natürlich seine Punkte, aber prinipiell sind sie eine sehr flexible und nützliche Auswahl. Jedoch ist dann zu empfehlen, einen Captain auf Bike mitzunehmen, da man somit die Bikes punktend macht. Somit erhält man quasi die dritte Standardauswahl, die problemlos zu weit entfernten Zielen vorstoßen kann. Ein Nachteil ist, dass die Bikes sehr teuer in der Anschaffung sind.

Auch hier sollte man die Spezialwaffen den Gegnern anpassen. Zusätzlich kann man jedem Trupp ein Trike anschließen, welches die Feuerkraft nochmals steigert und die Teilung in Kampftrupps ermöglicht.


Trikes

Trikes halten ähnlich viel aus wie ein Landspeeder, sind auch sehr mobil, haben aber nicht so viel die Feuerkraft. Allgemein sieht man oft einzelne Trikes mit Multimelter als Panzerjäger - ansonsten kommen sie meist nur in Biketrupps vor.


Scoutbikes

Im wesentlichen sind das abgeschwächte Bikes die nicht punktend sein können. Andererseits fallen die zahlreichen Sonderregeln der Bikes sofort ins Auge: sie können infiltrieren, haben eine Scoutbewegung, zugriff auf einzigartige Spezialwaffen, tragen Peilsender und können Minenfelder legen. Sie sollten also nicht blind nach vorne Geschickt werden, sondern so eingesetzt, dass die doch interessanten taktischen Optionen zum tragen kommen. Auch diese Bikes sind sehr teuer zu kaufen.