Transportoptionen der Space Marines
Aus Warhammer Kompendium
Die Transporter sind besonders bei Space Marines eine enorm wichtige Auswahl. Ohne sie wird die Armee statisch und kann ihren größten Vorteil nicht mehr nutzen - die Fähigkeit flexibel auf Bedrohungen zu reagieren. Was nützt einem ein Kampftrupp mit Efaust, wenn das lohnende Ziel auf der anderen Seite der Platte liegt? Sie sichern den taktischen Trupps die Möglichkeit, zu Missionszielen vorzustoßen und sie zu halten.
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Rhino
Dieser Transporter ist billig. Nicht mehr und nicht weniger. Er hat zwar eine Transportkapazität von 10, darf jedoch keine Terminatoren transportieren. Ideal als "Taxi" auf dem Schlachtfeld geeignet, um größere Trupps zu bewegen, aber auch als billiger Deckungsgeber und Sichtlinienblocker findet das Rhino Verwendung. Der Sturmbolter ist eher ein nettes Gimmick als eine ernstzunehmende Waffe. Die Option, ein Lahmgelegt zu reparieren ist nett, kommt aber nur sehr selten zum tragen, da der Rhino entwerder schon angekommen oder zerstört ist. Weitere Ausrüstung lohnt sich selten bis gar nicht - er soll weiterhin für möglichst wenig Punkte seine Aufgabe erledigen. Der Vorteil gegenüber dem Droppod ist, dass er das ganze Spiel über einem oder mehreren Trupps Mobilität verleiht. Außerdem ermöglicht die Feuerluke ein "Drive-By-Shooting" mit Spezialwaffen oder Boltern. Modelltechnisch lässt sich ein Rhino sehr einfach zu einem Razorback oder Whirlwind umbauen, mit größerem Aufwand sogar zu einem Predator. Deswegen sollte man die Feuerluke und die Seitentüren vorerst nicht zukleben.
Razorback
Ein Rhino mit einer schweren Waffe, meist synchronisiert. Für nur 5 Punkte mehr gibt es einen synchronisierten schweren Bolter - aber keine Feuerluken und eine Kapazität von nur noch 6 Modellen. Er ist daher nur für Kampftrupps oder dezimierte Einheiten, vielleicht mit angeschlossenem Charaktermodell als Transportoption geeignet, bildet aber auch eine solide Feuerbasis, falls er sich mal nicht über 6" bewegen muss. Auch hier ist zusätzliche Ausrüstung eher unnütz. Der Razorback bietet viele verschiedene Waffenoptionen, die an seine Aufgabe angepasst werden sollten. Deshalb bietet es sich an, die Waffen nicht Anzukleben und somit austauschbar zu lassen. Verschiedene Waffenoption sind nicht erhältlich und müssen selbst gebaut werden.
Landungskapsel
(engl. Droppod oder auch Pod genannt)
Die Landungskapsel ist ein sehr zuverlässiges Mittel, Truppen aus Reserve zu schocken. Nicht nur, dass sie trotz abweichung meist sicher landet, kommt sogar die Hälfte der Landungskapseln im ersten Zug herunter. Landungskapselbasierte Listen sind sehr effektiv spielbar und zwingen den Gegner zu beginn in eine defensive Spielweise, da er nicht weiß wo die Armee auftauchen wird. Feuerlinien und ähnliche, stationäre Armeen haben große Probleme solche Listen zu bekämpfen, da sie, entgegen ihren Erwartungen keine Schussphasen bekommen, in denen man zu ihnen über das Feld läuft/fährt. Die hohe Transportkapazität erlaubt das herunterbringen von einem vollen Trupp samt 2 Charaktermodellen oder einem Cybot. Desweiteren ist sie für ihre Punkte sehr gut gepanzert und kann dem Gegner den weg versperren oder Sichtlinien blockieren. Wenn so eine Taktik angestrebt wird, ist das Raketenwerfersystem interessant, weil es auf die zugegeben kurze Reichweite doch großen Schaden anrichten kann. Der große Nachteil ist, dass es ein Einweg-Fahrzeug ist, denn nach dem Landen ist es lahmgelegt und die entladenen Trupps auf Fußmärsche angewiesen, wenn sie doch woanders gebraucht werden.
Land Raider
siehe Unterstützung
Land Speeder Storm
siehe Sturm