Vampire:Taktiken
Aus Warhammer Kompendium
Inhaltsübersicht
Inhaltsverzeichnis |
Tactica Vampire
Ein Untotes Heer zu befehligen kann eine Menge Spaß machen aber auch Arbeit bedeuten und ohne richtiges Konzept steht man selbst mit einer riesigen, angstverursachenden Meute geifernder Untoter vor einer Niederlage bevor die Schlacht begonnen hat. Hier sind die wichtigsten und grundlegendsten Überlegungen zu den Taktiken der Untoten Heerführer aufgelistet. Sowohl bewährte als auch riskantere aber auch lohnendere Strategien.
Die Infanteriearmee
Seit der 8ten Edition sind Infanteriearmeen nicht mehr die Ausnahme sondern die Regel. Um die Gründe gab es schon viele Threads, also fasse ich nur mal ein paar zusammen: Sie sind insgesamt deutlich stabiler und verkraften Verluste leichter da sie einfach deutlich mehr Modelle haben und leichter zu heilen sind. Auch offensiv sind sie idR. zuverlässiger da sie erst nach massiven Verlusten Attacken verlieren. Zudem braucht man viele Glieder um gegnerischen Einheiten die Standhaftigkeit zu nehmen und die passiven Boni sind da dann noch das i-Tüpfelchen.
Da wir unsere Infanterie zudem wieder hoch heilen können, können unsere Einheiten den Zermürbungskampf zwischen Infanterieregimentern oft für sich entscheiden, selbst wenn es gegen einen eigentlich überlegenen Gegner geht.
Mit Ghulen als Kerneinheit und Verfluchten als Elite verfügen die Vampire zudem über zwei der besten Infanterie Einheiten in ihrer Kategorie. Das macht die Armeeliste zwar idR. etwas eintönig aber eben auch sehr effektiv.
Blutbus
Neben der Infanterie bietet das Armeebuch dem Vampirgeneral mit den Blutrittern auch noch eine extrem harte Rittereinheiten, die zusammen mit den starken Charakteren die meisten Gegner einfach überrennen können. Brecher sind in der 8ten Edition rar gesät aber Einheiten die diese Aufgabe erfüllen können sind nach wie vor extrem nützlich.
Ein richtiger Blutbus bedarf aber schon einiger Investitionen damit er wirklich funktionieren kann. Zunächst mal braucht man das Drakenhofbanner damit die teuren Ritter einen anständigen Schutz bekommen. Da sie aber auch dann noch alles andere als unangreifbar sind und das Heilen von Kavallerie Modellen schwer ist braucht man noch einen Vampirfürst mit Bluttrinker um Verluste zu kompensieren. Insgesamt sollten es auch schon 10 Modelle sein da es sonst durchaus schnell mal passieren kann das alle Ritter getötet werden und somit nicht mehr zurückgebracht werden können, außerdem kann es auch schnell gefährlich für die Einheit werden wenn nicht mehr genügend Ritter vorhanden sind um dem Fürsten und dem AST "Achtung Sir" zu geben.
Der Nachteil dieser Taktik ist, dass die meisten guten Spieler trotz Störtruppen mit einem Blutbus umgehen können, so dass diese teure Einheit, insbesondere wegen der Raserei, oft keine Nahkämpfe mit lohnenswerten Zielen bekommt. Da der Blutbus zudem einen Großteil der Punkte frisst hat man dann das Problem das der Rest der Armee dem Gegner eigentlich nicht mehr besonders gefährlich sein kann.
Körperlose Armee
Ein weiteres Konzept auf das man des öfteren trifft ist die körperlose Armee. Natürlich ist es nicht möglich eine Armee nur aus körperlosen Einheiten zu erstellen, aber mit Geistern und Gespenstern lassen sich insgesamt schon mehrere dieser für den Gegner eher unangenehmen Einheiten aufstellen. Das Konzept der Armee ist dabei denkbar simpel: Eine körperlose Einheit ist für den Gegner unangenehm weil es schwer ist mit diesen umzugehen und sie spezielle Konter brauchen. Je mehr man nun von diesen aufstellt desto größere Probleme bekommt der Gegner da die Zahl seiner möglichen Konter gegen körperlose Einheiten begrenzt ist.
Leider gibt es auch einige Armeen die magische Attacken im Überfluss haben, gegen diese Armeen wird man mit diesem Konzept dementsprechend idR. baden gehen.